Annette in Las Galeras

xxxxxxx Infos und Airb'n'b in Las Galeras, dem schönsten Fleck der Dominikanischen Republik xxxxxx Über einen netten Gruß auf meiner Kontaktseite freue ich mich...
Annette in Las Galeras

Annette in Las Galeras

es geht loooos

Gestern haben wir unseren neuen Wagen geholt. Einen Chevrolet Silverado Pickups mit 4 Türen. Ein wahres Schiff in dem man wie im Wohnzimmer sitzt. 8 Zylinder…..Klimatechnisch eine Katastrophe, ich weiß. Aber den brauchen wir in Las Galeras nur zum Einkaufen oder wenn wir Gäste abholen. Fährt sich super, sagt der Mann an meiner Seite. Ich werde mich da nicht ans Steuer setzten. Ist Automatik, wie fast alle Autos hier.

Mit dem Versicherungsvertreter hatten wir dann einen Termin um 17:00 Uhr. Erschienen ist er um 18:45 Uhr. Alles noch im Rahmen habe ich mir sagen lassen.

Das erinnert mich an den ersten Kindergeburtstag den ich hier damals ausgerichtet habe. Eingeladen wurde um 15:00 Uhr. Die ersten Gäste erschienen um 16:00 Uhr. Ich dachte zuerst, keiner will mit meinen Kindern feiern 🙂 Fortan habe ich immer eine Stunde früher als geplant Feiern organisiert.

Auf jeden Fall haben wir eine sehr gute Krankenversicherung abgeschlossen. Die bezahlt sogar 2 Implantate im Jahr. Suite bei Krankenhausaufenthalt und alles zu 100%. Ebenso alle Medikamente etc. Insgesamt kostet sie ca. 120 Euro pro Monat.

Wir hoffen natürlich, dass wir das nicht auskosten müssen und sind guter Dinge. Aber trotzdem wichtig zu wissen, gut versorgt zu sein.

In drei Stunden fahren wir endlich nach Las Galeras. Bin fleißig am packen und wir freuen uns so sehr.

Nur der arme Otto wird die Welt nicht mehr verstehen. Er schläft übrigens immer noch tagsüber, sobald der Morgen erwacht, unter dem Gasherd. Gleich werden wir ihn dort hervorlocken müssen um ihn in sein Transportkörbchen zu verfrachten.

In Las Galeras werde ich darüber berichten, wie er alles überstanden hat.

Santo Domingo fast geschafft

Samstag und heute (Sonntag) ist es etwas entspannter….

Der Hurrikan Elsa hat uns nur ein bisschen Regen gebracht, da uns nur Ausläufer gestreift haben. In den letzten 30 Jahren, also seit ich die Insel kenne, habe ich nur einen richtigen Hurrikan erlebt. Hurrikan George, ich glaube 1995. Das war ein Erlebnis…..

Bäume wurden entwurzelt, und viele Straßen mussten freigesägt werden. Die Telefonleitung spielten verrückt. Wenn man den Hörer abhob, konnte man anderen Gesprächen lauschen. Das unangenehmste aber war, 2 Wochen lang kein Strom. In der Regel hat man zwar einen Generator, aber wen der permanent läuft ist das auch sehr anstrengend.

In meiner ersten Auswanderphase um 1990 fiel der Strom mindestens 5 x am Tag aus. Man wusste nie, wann er wiederkommt. Das konnten Minuten, aber auch Stunden dauern. Inzwischen hat sich das massiv gebessert. In dieser Woche insgesamt nur 2x für ein paar Minuten.

Wir fahren hier mit dem Unternehmen UBER Taxi, was sehr gut organisiert ist und natürlich auch preisgünstiger. Ich weiß, das ist dem Taxifahrer gegenüber schlecht und macht die Preise kaputt. Aber diese App ist so bequem und funktioniert für mich fantastisch. Der Fahrer weiß, wo ich stehe und ich sehe auf der App, wo er sich gerade befindet. Außerdem auch, wann das Ankunftsziel erreicht wird. Bezahlt wird über Kreditkarte, die dort schon registriert ist. Normalerweise unterstütze ich das nicht, aber da ich immer noch als Tourist durchgehe, versuchen die Taxifahrer mir einen weit höheren Preis als normal abzuknöpfen. Das ärgert mich dann immer maßlos und führt zu heftigen Diskussionen. Ich zahle immer ein großzügiges Trinkgeld, weil ich weiß, das die Preise sehr niedrig und der Lohn gering ist. Aber da geht es mir ums Prinzip.

Taxifahrten in Santo Domingo kosten zwischen 3-8 Euro, je nach Entfernung. Wobei die meiste Zeit im Stau vergeht 🙂

 

 

7. Tag der Auswanderung und mein Geburtstag :-)

Gestern war ein schrecklich anstrengender Tag. Irgendwie mussten wir das Auto, welches wir gekauft haben bezahlen. Kreditkarte wird nur bis ca. 3000 Euro akzeptiert. In eine Bank marschieren ohne Konto um eine goße Menge Geld einzuzahlen geht auch nicht. Also Dank Verbindung der Verwandtschaft in eine Wechselstube des Vertrauens, die direkt an das Autohaus überweisen. Große Überraschung, 200er Schein werden nicht mehr gerne gesehen. Erst waren es die 500er, jetzt auch noch die 200er. Ergebnis, schlechtere Wechselkurs. Das hat weh getan. Wird aber als Lehrgeld verrechnet 🙂

Zur Zeit verbringen wir mehr Zeit im Auto als jemals zuvor. Bei 3 Terminen ist der ganze Tag vorbei.

Ohne die Hilfe der Ex-Familie wäre es ziemlich schwierig und noch zeitaufwendiger, alles zu regeln.

Am Montag bekommen wir unsere neue Krankenversicherung. Die Beste die es gibt und alles beinhaltet kostet pro Person ca. 110 Euro.

Am Montag holen wir auch unser neues Auto ab. Es bekommt noch eine Inspektion und ein paar Kratzer werden ausgebessert.

Heute waren wir bei Freunden zum Brunch und danach noch mit Familie essen.

So, jetzt trinke ich mir mit Friedel noch ein Bier auf meinen Geburtstag.

 

4. Tag der Auswanderung

So, jetzt haben wir schon wieder ein paar Meilensteine geschafft.

Aber nach der Reihe…..Otto gewöhnt sich langsam an die neu Umgebung. Ist zwar noch etwas ängstlich, aber das wird schon.

Der Koffer wurde auch geliefert, allerdings aufgebrochen und es fehlen ein paar Teile. Da muss ich noch mit Condor klären, wie wir das abwickeln.

Gestern haben wir dann mit Freunden einige Autohändler abgeklappert, was

bei diesem Verkehr sehr anstrengend ist. Nur Stop and Go Verkehr. Aber wir ziehen ja bald weiter.

Dann waren wir noch bei meinem Ex-Schwager und Anwalt, der uns eine riesige Sorge nehmen konnte, der Vertrag fürs Land wird am 12. Juli endlich unterschrieben. Der Besitzer reist nach der langen Corona Pause endlich wieder ein.

Hier gilt nach wie vor die Ausgangssperre. Bei Verstoß, nach 21:00 Uhr auf der Straße zu sein kostet je nach Uhrzeit ab 2000 bis 10000 Peso. Das sind zwischen 30 – 150 Euro. Wie in Deutschland, für die reichen ein Witz, dem Durchschnittsverdiener tut es ordentlich weh. Das Durchschnittseinkommen beträgt im Moment durchschnittlich 380 Euro.

So, jetzt gehen wir Frühstücken und wir besorgen uns einen Handyvertrag für die Insel.

 

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen

Also die letze Woche war wirklich nichts für schwache Nerven. Wunderschöne Abschiede, die aber auch emotional anstrengen.

Eine chaotische Spedition, die zum Frühstück Bier bestellte und ziemlich chaotisch gepackt hat. Jetzt brauchen wir doch einen 2. Container. Das halbleere Gurkenglas und auch die nicht richtig verschlossenen Sojasoße habe ich noch entfernen können, da versehentlich alle Dokumente für Ottos Flug in die Umzugskisten gewandert sind und ich alle möglichen durchwühlen musste.

 

Am Flughafen haben wir uns mit 11 Gepäckstücken rumgeschlagen, die Schlange in der Business Class produziert.

Die VIP Lounge war angenehm, die Business Class noch angenehmer 🙂

Flughafen Punta Cana eher unschön. Ein Gepäckstück hat gefehlt. Friedens Angeln sind dort nicht gelandet. Der Kater hat noch gelebt, aber wir mussten wirklich lange bei der Reklamation wegen des Koffer warten und der Tierarzt hatte es auch nicht eilig.

Dann sind wir noch 2 Stunden bis Santo Domingo gefahren und zur Krönung lag das Appartement nicht im Erdgeschoß, sondern eine Etage höher. Das hieß, nochmals 2 steile Treppen hoch mit über 200 Kilo Gepäck.

Aber jetzt kommen wir langsam wieder zu Ruhe. Nur Otto kommt nicht unter dem Herd hervor. Aber heute hat er dort wenigstens ein bißchen Trockenfutter zu sich genommen. Und wenn man ihn streichelt, schnurrt er. Wird schon….

Das war es für heute auf die Schnelle. Fotos füge ich noch ein. Jetzt gehts in den Whirlpool….

 

 

Endspurt

Morgen ist der letzte Tag vor der Spedition……

Ich bekomme immer noch fleißig Abschiedsbesuche und geimpft werde ich Morgen auch noch einmal.

Dazwischen packe ich weiter Kisten, Telefoniere und organisiere immer noch letzte wichtige Dinge.

Friedel hat auch sehr viel um die Ohren. Er hat so viel geschafft in den letzten Wochen. Ein wirklicher Kraftakt.

Aber egal was kommt, am Freitag sitzen wir im Flieger.

Das Haus wird immer leerer und somit der Abschied und die Vorfreude greifbarer.

In der Dominikanische Republik herrscht Ausgangssperre ab 18:00 – 5:00 Uhr und ab 13:00 Uhr wird kein Alkohol mehr ausgeschenkt. Allerdings darf man noch 3 weitere Stunden im Auto unterwegs sein, Da wir erst gegen 17:00 Uhr in Punta Cana ankommen und mindestens 2-3 Stunden bis nach Santo Domingo brauchen bin ich gespannt wie dort alles abläuft.

Gott sei Dank holt mein Exmann uns ab und kauft vorsichtshalber eine Kleinigkeit für uns ein.

Otto ist bereit….

Der letzte Tierarztbesuch ist getan und Otto hat seinen Papiere beisammen. Wir hatten sogar Glück und der Tierarzt war ein Spanier, der uns die Dokumente in Spanisch ausgefüllt hat.

Offiziell sind wir jetzt auch erstmal ohne festen Wohnsitz 🙂 da abgemeldet.

Morgen muss ich noch ein letztes Mal zum Zahnarzt, Beisserchen reinigen lassen und meine Tochter kommt noch einmal mit dem Enkelchen vorbei.

Mittwoch letzte Impfung und Donnerstag ist die Spedition im Haus.

Freitag um 7:00 Uhr geht es ab nach Frankfurt. Dort wartet dann noch meine beste Freundin mit Mann um sich eine allerletztes Mal zu verabschieden. Ich hoffe, dass sie und ganz schnell besuchen können.

Es wird ernst….ein letztes Mal

So, noch eine Woche, dann ist Bonn Geschichte. Morgen melden wir uns offiziell ab.

Heute war ich ein letztes Mal in Siegburg….lecker gefrühstückt mit dem Stiefkind.

 

Genug Kleider sind gekauft 🙂 Genug Wolle für den Container besorgt.

Hier ein Bruchteil ….habe sicherlich an die 200 im Container gebunkert 🙂

Sonntag sind wir das letzte Mal bei unserem Lieblingsgriechen mit Bekannten verabredet.

Die Halteverbotsschilder von der Spedition wurden heute auch aufgestellt. Weitere Kartons vorbei gebracht.

Ich habe so meine Bedenken, dass wir mit einem Container auskommen.

  

Ändern könne wir es jetzt auch nicht mehr. Abwarten und hoffen.

Gesundheitsversorgung in der Dominikanischen Republik

Jetzt muss ich hier mal etwas loswerden….

Viele warnen uns immer wieder über die ärztliche Versorgung auf der Insel.
Da kann ich alle beruhigen, in Santo Domingo herrscht westlicher Standart und gute Versicherungen gibt es auch.

In einem wirklich bedrohlichen Notfall gibt es Hubschrauber und in unserem Dorf gibt es einen modernen Krankenwagen, der selbst die, die keine finanziellen Mittel besitzen, kostenfrei zum nächsten Arzt oder in ein Krankenhaus bringt.

Ich selber habe in Deutschland viele schlechte Erfahrungen mit Fehldiagnosen, unsinnigen Behandlungen, monatelange Wartezeiten, genervte Ärzte etc. gemacht, nur weil ich kein Privatpatient bin. Friedel ist einer und daher habe ich die extremen Unterschiede mitbekommen.

Auch habe ich eines meiner 3 Kinder in Deutschland bekommen und 2 in Santo Domingo. Meine Wahl würde immer wieder auf Santo Domingo fallen.

Also Fazit, ärztliche Versorgung ist kein Hinderungsgrund für die Auswanderung.

Heute in 2 Wochen….

sitzen wir im Flieger….

Wir müssen noch zum Zahnarzt :-), bei der Stadt abmelden und natürlich weiter Kisten packen.

Um ein Bankkonto in der Dominikanischen Republik zu eröffnen müssen wir Empfehlungsschreiben unserer Banken , adressiert an die jeweilige Bank, in englisch besorgen. Auch das ist noch in Arbeit.

Für mich ist es jetzt etwas entspannter, aber Friedel hat noch so viel zu erledigen.

Heute werde ich mir einen schönen Tag in Siegburg machen.